Die gezielte Förderung und Begleitung jedes einzelnen Kindes steht im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Das Konzept zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung (ILE) sichert eine systematische Erfassung, transparente Bewertung und kontinuierliche Unterstützung des schulischen Werdegangs aller Schülerinnen und Schüler.
Die Kernbausteine des ILE-Konzepts
Kontinuierliche Dokumentation für jedes Kind: Für alle Schülerinnen und Schüler wird ein digitaler ILE-Bogen im System LEB geführt und regelmäßig aktualisiert.
Multiprofessionelle Teamsitzungen: Vor den Elternsprechtagen im Herbst und Frühjahr kommen die Klassenlehrkräfte, Fachlehrkräfte, Sonderpädagogen sowie die Schulsozialarbeit in gemeinsamen Klassenteamsitzungen zusammen. Dort fließen die unterschiedlichen Fach- und Beobachtungsperspektiven direkt in den ILE-Bogen ein.
Differenzierte Kompetenzbewertung: Die Lern- und Entwicklungsstände werden anhand eines fünfstufigen Rasters ausgewertet:
(++) / (+): Angestrebte Kompetenzen werden übertroffen oder sicher und vollständig erreicht.
(o): Angestrebte Kompetenzen werden überwiegend sicher erreicht.
(-): Kompetenzen werden teilweise erreicht; es besteht weiterer Lern- und Unterstützungsbedarf.
(–): Grundlegende Kompetenzen werden noch nicht erreicht; es besteht ein deutlicher und längerfristiger Unterstützungsbedarf.
Gezielte Förderplanung: Bei deutlichem Unterstützungsbedarf (Kategorie --) erarbeitet das Team aus Klassen-, Fach- und Förderlehrkräften einen individuellen Förderplan mit konkreten Fördermaßnahmen. Dieser wird auf den Zeugniskonferenzen beschlossen und dokumentiert.
Enge Einbindung der Eltern: Die ILE-Bögen bilden die zentrale Gesprächsgrundlage für die Elternsprechtage. Förderpläne werden ausgedruckt, von den Eltern sowie den Lehrkräften unterschrieben und in der Schülerakte aufbewahrt.