Beiträge von Christoph Seebaum

Hand in Hand in einen neuen Lebensabschnitt

Einschulungsfeier des 5. Jahrgangs an der Oberschule Holzminden

Mit einer festlichen Einschulungsfeier hat die Oberschule Holzminden ihre neuen Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs herzlich willkommen geheißen. In der liebevoll geschmückten Aula stand dabei das Schulmotto „Hand in Hand – gemeinsam stark“ im Mittelpunkt – ein Leitgedanke, der auch den gesamten Vormittag prägte.

Der Didaktische Leiter Christoph Seebaum begrüßte die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sowie ihre Eltern und Erziehungsberechtigten herzlich und führte anschließend durch das abwechslungsreiche Programm.

Auch Schulleiterin Svenja Wittig richtete persönliche Worte an die neuen Schülerinnen und Schüler: „Herzlich willkommen an ‚eurer‘ neuen Schule.“ Sie betonte, dass der Start an einer neuen Schule für alle aufregend sei: Neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Fächer und neue Lehrkräfte würden auf die Kinder zukommen. Gleichzeitig machte sie Mut: „Gemeinsam schaffen wir das.“ Damit griff sie das Schulmotto „Hand in Hand – gemeinsam stark“ auf und verdeutlichte, dass Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung an der Oberschule Holzminden eine wichtige Rolle spielen. Die erste Schulwoche steht daher ganz im Zeichen des Kennenlernens. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften werden die neuen Schülerinnen und Schüler ihre Klasse und die Schule erkunden. Eine Schulrallye sorgt dabei für spielerische Orientierung und erste gemeinsame Erlebnisse. Den Abschluss der ersten Woche bildet – mittlerweile Tradition der Schule – ein gemeinsames Sportfest.

Für eine schwungvolle musikalische Einlage sorgte die Line Dance AG unter der Leitung von Sonja Miesner. Im weiteren Verlauf der Feier stellte der Didaktische Leiter Christoph Seebaum verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule vor. Sonja Miesner als Ganztagsbetreuerin und Frau Rawisch – die neben Frau Kriesten – im Sekretariat der Schule arbeitet. Auch die Schulsozialarbeiterinnen Frau Siems, Frau Reckmann und Frau Aksoy wurden vorgestellt – sie stehen den Schülerinnen und Schülern bei Fragen, Sorgen und Problemen als Ansprechpartnerinnen zur Seite. Der Hausmeister Herr Kuznik gehört ebenfalls zum wichtigen Team der Schule und darüber hinaus stellten sich die SV-Lehrkräfte Herr Pelke und Frau Oppermann gemeinsam mit der Schülervertretung vor.

Lamis Almasri, Schülersprecherin aus der Klasse 10b, richtete anschließend herzliche Begrüßungsworte an die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler. Sie hieß die „Neuen“ in der Schulgemeinschaft willkommen und gab ihnen damit einen persönlichen Einblick in das Leben an der Oberschule.

 

Ein besonderer musikalischer Moment folgte unmittelbar vor der Einteilung der neuen Klassen: Unter der Leitung von Joachim Herrmann sang der Schulchor das Lied „Hand in Hand“. Zum Abschluss wurde es dann spannend: Die neuen 5. Klassen wurden aufgerufen und von ihren Klassenlehrkräften Frau Lorke (5a), Herrn Wolff (5b) und Frau Hohorst (5c) mit einem kleinen Geschenk in Empfang genommen. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und ihrem Klassenlehrer machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg in ihre neuen Klassenräume, wo schließlich die erste Unterrichtsstunde stattfand.

Während die Kinder ihre ersten Eindrücke im Klassenraum sammelten, nutzten die Eltern und Erziehungsberechtigten bei schönstem Sommerwetter die Gelegenheit zum Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schulgemeinschaft. In entspannter Atmosphäre konnten erste Gespräche geführt, Fragen geklärt und Kontakte geknüpft werden.

Auch kulinarisch war für die Gäste einiges geboten. In der schuleigenen Mensa gab es ein kostenloses Probeessen, bei dem Eltern und Erziehungsberechtigte einen ersten Eindruck vom Mensaangebot gewinnen konnten. Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs sorgten zudem mit einem Verkauf von Kaffee und Kuchen für die passende Bewirtung.

So endete eine abwechslungsreiche und herzliche Einschulungsfeier, die den neuen Schülerinnen und Schülern einen gelungenen Start an der Oberschule Holzminden ermöglichte. Mit vielen neuen Gesichtern, ersten gemeinsamen Erlebnissen und dem Gedanken „Hand in Hand – gemeinsam stark“ beginnt für den 5. Jahrgang nun ein neuer und spannender Abschnitt.

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Eure Zukunft – die größte Chance

Feierliche Entlassung an der Oberschule Holzminden


Nach einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst in der St. Josef Kirche verabschiedete die Schulgemeinschaft nun die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen. Unter großem Applaus aller Familien, Freunde und Gäste zogen die Abschlussklassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften feierlich in die festlich geschmückte Aula ein.

Schulleiterin Svenja Wittig begrüßte die Anwesenden herzlich und richtete ermutigende Worte an die Absolventinnen und Absolventen. „Die Zukunft steht nicht fest – das ist eure größte Chance. Nehmt sie wahr!“, gab sie den jungen Menschen mit auf ihren weiteren Lebensweg.
Für einen schwungvollen Programmpunkt sorgte anschließend die Line-Dance-AG unter der Leitung von Sonja Miesner. Mit ihrer Darbietung zum Song „Hoedown“ begeisterten die Tänzerinnen und Tänzer das Publikum und ernteten viel Applaus. Im weiteren Verlauf der Feier richteten die Klassenlehrkräfte persönliche und herzliche Worte an ihre Klassen. „Danke für das Abenteuer eurer Schulzeit, das wir mit euch erleben durften! Nun ist es an euch, auf ein neues Abenteuer zuzugehen und die Herausfordung des Lebens beherzt anzunehmen!” Mit diesem “Slogan” wurde an die gemeinsame Schulzeit erinnert und auf zahlreiche Erlebnisse zurückgeblickt. Gleichzeitig wurde den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie den Kolleginnen und Kollegen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit gedankt. Ein besonderer musikalischer Höhepunkt folgte mit dem Auftritt von Lea Marie Shkembi und Frau Oppermann. Gemeinsam präsentierten sie das Lied „Hallelujah“ in der Version von Alexandra Burke und berührten das Publikum mit ihrer eindrucksvollen Darbietung. Auch die Klassensprecherinnen und Klassensprecher nutzten die Gelegenheit, sich im Namen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu bedanken. In ihren Reden würdigten sie insbesondere die Unterstützung ihrer Lehrkräfte und Eltern, die sie während ihrer Schulzeit begleitet, motiviert und ihnen auch in schwierigen Situationen mit Geduld und Ruhe zur Seite gestanden hatten.

Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe der Abschlusszeugnisse sowie die Auszeichnung besonderer Leistungen. Geehrt wurden die Schülerinnen und Schüler mit den besten Zeugnissen sowie die fairsten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs.

Insgesamt konnten in diesem Schuljahr folgende Abschlüsse vergeben werden:

• 25-mal ein Erweiterter Realschulabschluss
• 23-mal der Realschulabschluss
• 6-mal der Hauptschulabschluss nach Klasse 10
• 36-mal der Hauptschulabschluss nach Jahrgang 9
• 5-mal der Förderschulabschluss
• daneben gab es 10 Schulabgänge

Nach dem offiziellen Teil klang die Veranstaltung bei bestem Sommerwetter aus. Die Absolventinnen und Absolventen, ihre Familien, Lehrkräfte sowie zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, bei strahlendem Sonnenschein auf die erreichten Erfolge anzustoßen, Erinnerungen auszutauschen und gemeinsam auf einen neuen Lebensabschnitt zu blicken. Die Entlassungsfeier legte den Schwerpunkt auf Dankbarkeit für das, was war, und stärkte die Vorfreude auf das, was kommt!

Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – voller Möglichkeiten, Herausforderungen und Chancen. Die Schulgemeinschaft der Oberschule Holzminden gratuliert herzlich und wünscht alles Gute, Lebensfreude und viel Mut in diesen herausfordernden Zeiten.

 

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Vielfalt leben

Die Oberschule Holzminden feiert einen Tag der Kulturen

Unter dem Motto „Tag der Kulturen“ steht an der Oberschule Holzminden ein besonderer Projekttag ganz im Zeichen von Vielfalt, Respekt und gegenseitigem Verständnis. Organisiert von der engagierten Schülervertretung mit ihren SV – Lehrern Martin Pelke und Shanika Oppermann setzt die Schulgemeinschaft als “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” – in diesen Tagen erneut ein wichtiges Zeichen für ein friedliches und respektvolles Miteinander.

Am Vormittag beschäftigen sich die einzelnen Klassen mit unterschiedlichen Themen rund um Kultur, Vielfalt und Diskriminierung. So setzt sich der 6. Jahrgang mit der kulturellen Vielfalt innerhalb ihrer eigenen Klassengemeinschaft auseinander. Unter dem Motto „Viele Kulturen, eine Klasse“ gestalten die Schülerinnen und Schüler Plakate, auf denen sie die Herkunftsländer ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler vorstellen. Dabei werden sowohl grundlegende Informationen als auch kulturelle Besonderheiten der verschiedenen Länder präsentiert.
Im 8. Jahrgang steht das Thema Diskriminierung von Frauen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler reflektiern darüber, welche Eigenschaften sie als typisch männlich oder typisch weiblich wahrnehmen. In anschließenden Diskussionen hinterfragen sie traditionelle Rollenbilder und setzen sich mit der Frage auseinander, welche Erwartungen unsere Gesellschaft an Männer und Frauen stellt. „Ganz unterschiedliche Kulturen treffen sich zur Fußballweltmeisterschaft und spielen friedlich miteinander“. Arbeitsteilig recherchieren die Kinder des 5. Jahrgangs zu verschiedenen Teilnehmerländern, deren Flaggen, Kontinenten und kulturellen Besonderheiten. Andere Gruppen beschäftigten sich gleichzeitig mit den Begriffen Rassismus und Diskriminierung. Dabei entstehen spannende Gespräche über die Bedeutung dieser Themen im Alltag und im internationalen Sport. Die Schülerinnen und Schüler gehen unter anderem den Fragen nach, ob Rassismus und Diskriminierung auch bei einer Fußballweltmeisterschaft eine Rolle spielen können und warum manche Länder gar nicht an Weltmeisterschaften teilnehmen.
Im Rahmen dieses Vormittages besuchen Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs die aktuelle Greenpeace Ausstellung “Demokratie schützen” im Raum für Demokratie in der Holzmindener Innenstadt. Hier ergibt sich die Möglichkeit, sich intensiv mit demokratischen Werten und gesellschaftlicher Verantwortung auseinanderzusetzen. Im 10. Jahrgang sehen die Schülerinnen und Schüler im Film “Freedom Writers” eine inspirierende, wahre Geschichte über die Kraft von Bildung und Toleranz und erkennen eindrücklich, wie wichtig es ist, jeden Menschen erst einmal kennenzulernen, bevor Urteile gefällt werden – denn: Jeder hat seine eigene Geschichte!


Den Abschluss dieses etwas anderen Schulvormittages bildet eine gemeinsame Präsentation in der Aula der Schule. Dort stellen die Klassen ihre Ergebnisse der gesamten Schulgemeinschaft vor. Begleitet wird die Veranstaltung von einer kleinen Feier, bei der Speisen aus verschiedenen Kulturen angeboten werden. Unter dem Motto „Zeigt Diskriminierung die rote Karte“ präsentiert der 7. Jahrgang zudem kurze Theaterstücke, die auf eindrucksvolle Weise für mehr Toleranz und gegenseitigen Respekt werben.

Der “Tag der Kulturen” – eine gelungene Veranstaltung, die eindrucksvoll zeigt, wie wichtig es ist, Vielfalt nicht nur zu thematisieren, sondern auch aktiv zu leben. Die Schülerinnen und Schüler lernen neue Perspektiven kennen, hinterfragen Vorurteile und erfahren, wie bereichernd kulturelle Vielfalt für das Zusammenleben sein kann.

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Abschlussgottesdienst der Jahrgänge 9 und 10

Abschlussgottesdienst der Jahrgänge 9 und 10

N och vor der Zeugnisverleihung am 19. Juni verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 von ihrer gemeinsamen Schulzeit mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Josef Kirche. Gemeinsam mit Pfarrer Bleckmann wurde der Abschlussgottesdienst unter dem Thema „Wir sind eine Gemeinschaft“ gefeiert.

Organisiert wurde die Kleine Feier von der Klasse 10b zusammen mit ihrer Religionslehrerin Shanika Oppermann. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass vieles im Leben allein nur schwer zu bewältigen ist und wir aufeinander angewiesen sind. Dazu wurde ein Bezug zum Buch Kohelet hergestellt: Gemeinsam sind Menschen stärker und können sich gegenseitig unterstützen.

In persönlichen Beiträgen erinnerten die Schülerinnen und Schüler an die gemeinsame Zeit an der Schule, an schöne Erlebnisse und gewachsene Freundschaften. Gleichzeitig gaben sie sich gegenseitig gute Wünsche und Ermutigungen für die neuen Wege mit, die nach der Schulzeit vor ihnen liegen.

Der Gottesdienst bot einen würdigen und bewegenden Rahmen, um Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit auszudrücken und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

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Holzmindener Oberschüler zu Gast in Frankreich

Mitte April unternahm eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Oberschule Holzminden eine Studienfahrt nach Straßburg. Die Zehntklässler aus dem Profilbereich Französisch hatten in Begleitung ihrer Lehrkräfte Birgit Dirkse und Michael Nowak die Gelegenheit, die im Unterricht erworbenen sprachlichen Fertigkeiten anzuwenden und Land und Leute kennenzulernen.

Auf dem Programm stand die Besichtigung des Europäischen Parlaments in Straßburg, die interessante Einblicke in das politische Geschehen sowie einen Blick hinter die Kulissen ermöglichte.

Des Weiteren wurde im Rahmen einer Stadtbesichtigung das Straßburger Münster erkundet. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich den Holzmindener Gästen von der Turmplattform ein beeindruckender Blick über die Stadt bis hin zu den Vogesen.

Einen Blick in die französische Geschichte ermöglichte der Besuch des zentral gelegenen Palais Rohan – eindrucksvoll konnte hier das höfische Leben zu Zeiten Napoleons nachempfunden werden.

Mit vielen Erlebnissen und Erinnerungen sowie einer Reihe Souvenirs im Gepäck ging es dann zurück ins heimatliche Holzminden.

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„Lassbewusstmachen“ an der Oberschule Holzminden

Projekt stärkt Bewusstsein für soziale Netzwerke

Zwei Tage lang ging es für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Oberschule Holzminden um ihr persönliches digitales Leben: Im Rahmen eines Projektes zur Medienbildung, organisiert mit Unterstützung der „IKK classic“, setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Nutzung sozialer Netzwerke auseinander.

Ziel war es das Bewusstsein für Chancen und Risiken im Umgang mit Plattformen wie Instagram, TikTok und Co zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt lag darauf, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf Influencer und deren Wirkung sowie die eigene Selbstdarstellung im Netz zu fördern. Unter dem Motto „Lassbewusstmachen“ reflektierten die Jugendlichen ihr eigenes Nutzungs- und Darstellungsverhalten und hinterfragten kritisch, welchen Vorbildern sie aus welchen Gründen folgen. Darüber hinaus setzten sich die Lerngruppen mit ihren eigenen Werten, individuellen Stärken und ihrer Selbstwahrnehmung auseinander. Ziel war es, ein stärkeres Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und sich weniger von äußeren Einflüssen leiten zu lassen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts war die Auseinandersetzung mit Bildbearbeitungsprogrammen: Durch konkretes Ausprobieren am Smartphone oder Ipad erkannten die Jugendlichen, wie stark – und wie simpel – (in diesem Fall KI generierte) Fotos verändert werden können und wie leicht dadurch ein verzerrtes Bild der Realität entsteht.

In verschiedenen Lernsettings und Gruppenarbeiten analysierten die Schülerinnen und Schüler typische Situationen aus ihrem Alltag und diskutierten, wie Inhalte im Internet wirken können – sowohl auf sie selbst als auch auf andere. Besonders eindrucksvoll war für viele die Erkenntnis, wie schnell Bilder und Aussagen missverstanden oder weiterverarbeitet werden können. „Was macht mich glücklich – ganz Abseits von social media?“ Auch diese Frage spielte in diesen Tagen eine entscheidende Rolle und die Jugendlichen kamen über die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung ins Gespräch.

Begleitet wurde das Projekt von Anne Lex, die den Jugendlichen nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch Raum für offene Gespräche bot. Die „IKK classic“ unterstützt das Vorhaben mit Materialien und Expertise rund um gesundheitsbewusste Mediennutzung.

Am Ende der Projekttage stand vor allem eins im Mittelpunkt: ein bewussterer und verantwortungsvollerer Umgang mit sozialen Netzwerken. Mit neu gestärktem Bewusstsein kehren die Schülerinnen und Schüler nun in ihren Alltag zurück – und nehmen dabei wichtige Impulse für ihren digitalen Umgang mit.

Die Jugendlichen erprobten simple Bildbearbeitungsprogramme

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Vielfältige Einblicke in eine lebendige Schule

Die Oberschule Holzminden öffnete einen Nachmittag ihre Türen

Mit einem bunten abwechslungsreichen Programm präsentierte sich auch in diesem Jahr die Oberschule Holzminden beim Tag der offenen Tür. Zahlreiche Viertklässlerinnen und Viertklässler nutzten gemeinsam mit ihren Familien die Gelegenheit, die Schule kennenzulernen und einen lebendigen Einblick in den Schulalltag zu erhalten.

Schon beim Betreten des Schulgebäudes wurde deutlich: Hier gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Mit einem Laufzettel ausgestattet ging es einmal quer durch das gesamte Schulgebäude, in dem sich die einzelnen Fachbereiche mit verschiedenen Mitmachaktionen vorstellten. Im Werkraum konnten die Kinder gleich selbst kreativ werden. Mit viel Begeisterung entstanden kleine Holzarbeiten, die stolz mit nach Hause genommen werden duften. Auch im Ganztag – Bereich der Schule gab es zahlreiche Bastelideen, die ganz individuell umgesetzt werden konnten. Ebenso beliebt war das Gestalten eigener Buttons – ein Angebot, das nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch Fantasie erforderte.

Austausch zum Thema „Freundschaft“ mit verschiedenem Legematerial

Der Fachbereich Mathematik zeigte, dass Zahlen und Formen alles andere als langweilig sind. Spielerische Lernangebote luden dazu ein, mathematische Knobeleien zu lösen und logisches Denken unter Beweis zu stellen. Auch der naturwissenschaftliche Bereich stieß auf großes Interesse. Im Chemieraum erwartete die Besucherinnen und Besucher ein spannendes Lernangebot rund um die Oxidation und Reduktion von Metallen. An anschaulichen Experimenten konnten die Kinder beobachten, wie Metalle auf Sauerstoff reagieren und welche Veränderungen dabei sichtbar werden. Darüber hinaus lud der Fachbereich Biologie dazu ein, selbst zu Forschenden zu werden: An mehreren Stationen konnten die Kinder an Mikroskopen arbeiten und spannende Details aus der Welt der Pflanzen entdecken. Und auch im Physikraum bekamen die Gäste die Gelegenheit, physikalische Phänomene hautnah zu erleben: Elektromagneten durften gebaut, Strom erzeugt und mit Hilfe des Luftdrucks eine Cola – Dose zum Implodieren gebracht werden.

Große Aufmerksamkeit erhielt auch das aktuelle Steinzeitprojekt der Klasse 6c unter dem Titel „Das Leben in der Steinzeit“. In einer Ausstellung präsentierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene selbstgebastelte Lebenssituationen der Menschen aus der Steinzeit. Mit viel Kreativität waren in den vergangenen Unterrichtswochen Szenen aus dem Alltag, der Jagd und dem Wohnen detailreich nachgestellt worden und vermittelten nun einen anschaulichen Eindruck vom Leben in längst vergangenen Zeiten. Ein Märchen als Hörspiel von Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs selbst produziert und aufgenommen – auch der 5. Jahrgang nahm die Gäste des Nachmittags mit und gewährte Einblicke in den Fachbereich Deutsch der Oberschule. Anschaulich wurde es auch im Bereich Religion bzw. Werte und Normen. Mit verschiedenen Legematerialien durften hier kreative Bodenbilder zum Thema „Freundschaft ist wichtig…“ gestaltet werden. So setzten sich die Kinder kreativ mit sozialen Werten auseinander und gestalteten gemeinsam farbenfrohe Kunstwerke. Aus dem Fachbereich Französisch wurden frisch zubereitete Crepes angeboten, die bei den Gästen großen Anklang fanden. Dabei kamen die Besucherinnen und Besucher nicht nur kulinarisch auf ihre Kosten, sondern erhielten auch Einblicke in die französische Sprache und Kultur. Im Computerraum stellte sich der Fachbereich Informatik vor. Zu sehen gab es dort programmierte LEGO-Roboter – ein Video zeigte hier, wie ein LEGO-Roboter einen Zauberwürfel löst. Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs zeigten an weiteren Rechnern drei zusätzliche Programme, mit denen man kinderleicht in das Programmieren einsteigen kann. Ausführlich werden diese kostenlosen Programme im Informatikunterricht eingesetzt, die schließlich auch zuhause benutzt werden können. Das „Spiel der Könige“ durfte an verschiedenen Schachbrettern konkret ausprobiert und gelernt werden.

Auch die Schülerbücherei öffnete an diesem Tag ihre Türen und lud mit einer eigenen kleinen Rallye zur Erkundung und zum ersten Bücherstöbern ein. Zum Laufen, Toben und Auspowern stand die Sporthalle zur Verfügung – auch diese Räumlichkeiten durften die kleinen und großen Gäste an diesem Tag besuchen.

 

Experimente begeisterten die kleinen und großen Besucher

Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes der Oberschule stellten ihre Arbeit vor und zusätzlich zum vielfältigen Mitmachprogramm präsentierte die Line – Dance AG eine einstudierte Choreografie in der Aula und gewährte allen Zuschauerinnen und Zuschauern einen Einblick in diese Arbeitsgemeinschaft der Schule aus dem Nachmittagsbereich. Die sehr engagierte Schülervertretung bot Kinderschminken und eine Tombola an.

Unter dem Motto „Keine Angst vor der neuen Schule“ standen Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c als „Experten“ und Ratgeber für die zukünftigen Fünftklässler zur Verfügung. Offen und auf Augenhöhe berichteten sie aus ihrem Schulalltag an der Oberschule und gaben ehrliche Einblicke in das Schulleben. Fragen wie „Wie viele Stunden gibt es?“, „Welche neuen Fächer kommen dazu?“, „Wie schmeckt das Essen in der Mensa?“ oder „Sind die Lehrer nett?“ wurden geduldig beantwortet. Ergänzt wurde das Angebot durch geführte Rundgänge durch das Schulgebäude sowie Klassenraumbesichtigungen. So konnten die jungen Gäste bereits einen Blick in mögliche zukünftige Klassenräume werfen und sich mit der neuen Umgebung vertraut machen.

Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen zwischen Gästen, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ergaben sich in entspannter Atmosphäre an diesem Tag zudem in der schuleigenen Mensa bei Kaffee und Kuchen. Viele Eltern nutzten hier die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich über das pädagogische Konzept der Schule zu informieren. Ergänzend standen die Schul – IT sowie Förderschulkollegen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Dabei konnten technische Ausstattungen vorgestellt und Fragen zur digitalen Arbeit mit IServ und WebUntis beantwortet werden. Auch zum Thema individuelle Förderung erhielten interessierte Familien umfassende Informationen.

Im Werkraum durfte fleißig gebastelt werden

Ein bunter Tag mit zahlreichen Mitmachaktionen, offenen Gesprächen und einer herzlichen Atmosphäre – die Schulgemeinschaft der Oberschule Holzminden freut sich über die vielen Gäste und einen sehr lebendigen Tag der offenen Tür.

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