Der Schulvorstand der Oberschule Holzminden lehnt den Vorschlag der Kreisverwaltung zur zukünftigen Schulstruktur im Landkreis Holzminden entschieden ab.
Die Neugründung der Oberschule Holzminden sowie die ständigen Bau- und Sanierungsarbeiten im Schulzentrum belasten unsere Schulgemeinschaft seit Jahren immens:
-Zusammenführung von zwei Schulformen (ehem. Realschule und Hauptschule)
-Zusammenführung der beiden Kollegien
-ständige Umzüge innerhalb des Schulzentrums
-Baulärm, Dreck, Schadstoffbelastung
-Unterricht in Containern (Lernpavillons?)
-deutlich reduzierter Schulhof auf einer Großbaustelle
…
Trotz dieser Belastungen und Einschränkungen im Schulleben mussten wir erleben, dass unseren Bedenken hinsichtlich des Neubaus am Billerbeck vom Schulträger nicht ernstgenommen wurden. Trotz begründeter Einwände wurden die Pläne vom Landkreis „durchgezogen“. Das Ergebnis ist bald bezugsfertig, aber zu klein.
Dennoch haben die Mitarbeiter*innen der Oberschule Holzminden den „Schulringtausch“ konstruktiv und geduldig begleitet. Die Schüler*innen und ihre Eltern ertragen seit Jahren die Einschränkungen, die mit den Baumaßnahmen und dem anstehenden Umzug verbunden sind.
Mit dem Neubau am Billerbeck wuchs in der Oberschule Holzminden die Hoffnung, endlich in Ruhe und mit Zuversicht dem eigentlichen Kerngeschäft nachkommen zu können. Schulleitung und Kollegium haben in den letzten Jahren mit dieser Perspektive die Weichen für eine neue, moderne Oberschule in Holzminden gestellt.
Bis vor ein paar Tagen haben wir uns trotz der Mängel auf ein lebendiges Schulleben am neuen Standort gefreut, das in den letzten Jahren arg leiden musste.
Dass mit dem Vorschlag der Kreisverwaltung diese Arbeit nun erneut zerschossen werden soll, ist nicht hinnehmbar. Wir sind entsetzt, dass den Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft erneut und auf unbestimmte Zeit immense Belastungen zugemutet werden sollen. Eine Arbeit in einem weiteren Provisorium mit Außenstelle oder maroden Gebäuden oder Containern werden wir nicht mittragen.
Wir fordern die Kreisverwaltung daher auf, von diesen Plänen Abstand zu nehmen.
Wir laden alle Politiker*innen zu einer Diskussion ein.
Nehmen Sie uns und unsere Bedenken endlich ernst.
Bringen Sie endlich auch den Schüler*innen und Mitarbeiter*innen der Oberschule Holzminden die Wertschätzung entgegen, die sie nach der langen Durststrecke verdienen.
Erkennen Sie die gute Arbeit, die an den Oberschulen geleistet wird, endlich an.
Für den Schulvorstand der Oberschule Holzminden


berufen sammeln können, lädt Frau Thönnissen im Rahmen des Profils „Gesundheit und Soziales“ die Diplom–Pflege–Pädagogin Ina Schwerdtfeger an die Oberschule Holzminden ein. Sie zeigt den Lerngruppen Ausbildungsmöglichkeiten in Pflegeberufen auf. Doch zu Beginn wird es erst einmal praktisch und konkret. Wie desinfiziere ich meine Hände, wie trage ich eine Maske richtig? Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einer OP- und einer FFP2-Maske? In einem nächsten Schritt überlegen die Neunt- und Zehntklässler selbst und tauschen sich mithilfe von vorgegebenen Begriffen wie „wertschätzen“, „achtsam sein“ und „Fachkompetenz“ über Berufe in der Pflege aus. Schließlich berichtet die Referentin von ihrem eigenen beruflichen Lebenslauf und informiert über das Bildungszentrum Weser Egge in Brakel. Im Vordergrund ihres Vortrages stehen die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann, die am Bildungszentrum jährlich ab dem 01. August begonnen werden kann. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr wird die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums (“Health Care” B.A.) in Kooperation mit der Steinbeis Hochschule Berlin, angeboten. Darüber hinaus startet dort zum 01.10.2021 erstmals das Ausbildungsjahr zur Pflegeassistentin bzw. zum Pflegeassistenten. Weiterhin zeigt Frau Schwerdtfeger mithilfe einer PowerPointPräsentation die beruflichen Handlungsfelder in der Pflege von Qualitätsmanagement im Krankenhaus über Pflegedienstleitung in ambulanten Einrichtungen bis hin zu Dozententätigkeiten in Bildungseinrichtungen auf. Kaum einem ist bewusst, wie weit gefächert in dem Beruf der Pflege gearbeitet wird.
angemessenen Verdienstmöglichkeiten in diesem Berufsfeld. Gerade dazu kann dann Frau Schwerdtfeger noch einmal detaillierte Informationen geben. Sie zeigt sich beeindruckt über das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Abschließend gibt es dann eine intensive Austauschrunde, in der Fragen gesammelt und Gedanken geteilt werden – ein rundum gelungener Informationsvormittag!















