Wüsten sind vegetationsarme Gebiete der Erde, die durch extreme Trockenheit oder Kälte gekennzeichnet sind, wobei die Vegetation meist unter 10 % der Fläche bleibt. Es gibt heiße Trockenwüsten wie die Sahara (oft aus Fels und Geröll, nicht nur Sand) und kalte Eis- oder Kältewüsten wie die Antarktis (größte Wüste der Welt). Wüsten müssen nicht nur Sandwüsten sein, sondern können auch aus Steinen, Kies (Serir) oder Fels (Hamada) bestehen und sind durch sehr wenig Niederschlag (unter 250 mm/Jahr) definiert.
Eine Wüste erkennt man daran, dass in ihr keine oder nur ganz wenige Pflanzen wachsen. Das kommt daher, dass es in Wüstengebieten sehr wenig fliessendes Wasser gibt. Auch gibt es selten Niederschläge (Regen, Schnee, Tau). Daher ist es in Wüsten die meiste Zeit sehr trocken.
Wüsten entstehen dann, wenn es zu trocken oder zu kalt für Pflanzen ist. Sie entstehen nämlich dort, wo keine Pflanzen wachsen können. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es in einem Gebiet zu trocken ist. Auch wenn es dort ein bisschen regnet, ist es meistens so heiß, dass der ganze Regen verdunstet.
Sowjetische Panzer machten den Boden platt und verdichteten das Erdreich so lange, bis kein Grashalm mehr spross. Mit fünf Quadratkilometer Fläche gilt das Gebiet als größte und einzige Wüste Deutschlands.
Wissenschaftler schätzen die durchschnittliche Tiefe der Sahara auf etwa 100 bis 150 Meter. An den tiefsten Stellen können sogar 300 Meter erreicht werden. Bei einer Höhe von 3 Metern pro Stockwerk entspricht die durchschnittliche Tiefe der Wüste 50 Stockwerken.
Stämme, die in Wüsten leben, sind oft nomadisch . Das bedeutet, dass sie nicht lange an einem Ort verweilen, sondern viel umherziehen, um neue Ressourcen zu finden. Diese Völker betreiben häufig auch Ackerbau und halten Rinder und andere Tiere, die gut an das Leben in der Wüste angepasst sind.
Text von Sarah mit Hilfe von KI