Die US-amerikanische Fernsehserie „Dexter“ zählt zu den bekanntesten Crime-Drama-Formaten der 2000er-Jahre. Sie basiert lose auf dem Roman „Darkly Dreaming Dexter” von Jeff Lindsay und wurde von 2006 bis 2013 ausgestrahlt. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Forensiker Dexter Morgan, der beim Miami Metro Police Department als Blutspurenanalyst arbeitet und zugleich ein Doppelleben als Serienmörder führt.
Dexter folgt einem strengen Moralkodex, den ihm sein Adoptivvater Harry beigebracht hat. Dieser sogenannte „Code“ erlaubt es ihm, nur Menschen zu töten, die selbst schwere Verbrechen begangen haben und der Justiz entkommen sind. Dadurch entsteht die zentrale Spannung der Serie: Dexter bewegt sich ständig zwischen seiner Rolle als Ermittler und seiner geheimen Identität als Täter. Die Serie kombiniert Elemente von Krimi, Psychothriller und schwarzem Humor. Sie zeichnet sich besonders durch Dexters innere Monologe aus, die den Zuschauer direkt an seinen Gedanken teilhaben lassen.
Eine wichtige Rolle spielt auch Dexters Schwester Debra Morgan, die ebenfalls bei der Polizei arbeitet. Ihre enge Beziehung und ihr Vertrauen zu Dexter stehen im Kontrast zu seinem dunklen Geheimnis. Im Laufe der Staffeln wird die Handlung immer komplexer, es treten neue Gegenspieler auf und Dexters sorgsam aufgebautes Doppelleben gerät zunehmend ins Wanken.
Die Serie wurde maßgeblich durch die Darstellung des Hauptdarstellers Michael C. Hall geprägt, der für seine Rolle mehrfach ausgezeichnet wurde. „Dexter“ erhielt zahlreiche Nominierungen und Preise und entwickelte eine große internationale Fangemeinde. Trotz eines kontrovers diskutierten Finales blieb die Serie kulturell einflussreich und wurde Jahre später mit der Fortsetzung „Dexter: New Blood” wieder aufgegriffen.
Text von Hassan