Schlaf ist essenziell für körperliche, geistige und emotionale Regeneration, wobei die benötigte Dauer je nach Alter variiert (Erwachsene ca. 7-9 Stunden). Während des Schlafes laufen wichtige Prozesse wie Gedächtnisbildung, Hormonregulation und Stärkung des Immunsystems ab, gesteuert durch Hormone wie Melatonin und Adenosin. Wichtige Faktoren für guten Schlaf sind eine dunkle, kühle Umgebung, Routine und das Vermeiden von Stress, aber auch die Berücksichtigung des individuellen Schlafbedürfnisses.
Am gesündesten schläft man in der Seitenlage (besonders links, gegen Sodbrennen) oder in der Rückenlage, die Wirbelsäule und Nacken entlastet. Wichtig sind eine kühl-dunkle Umgebung, ein eigener Rhythmus und eine gute Schlafhygiene (keine Handys vor dem Schlafen), während Bauchlage und die extreme Embryonalstellung oft ungünstig sind.
Es ist völlig normal, bis zu 30 Mal pro Nacht kurz aufzuwachen, da unser Schlaf aus Schlafzyklen besteht und wir uns meist nur an die Momente erinnern, in denen wir länger wach sind.
12 Stunden Schlaf sind für die meisten Erwachsenen (18–64 Jahre) nicht gesund, da die empfohlene Dauer 7–9 Stunden beträgt. Langanhaltend mehr Schlaf kann sogar ein Zeichen für gesundheitliche Probleme wie Depressionen oder Mangelerscheinungen sein und sollte ärztlich abgeklärt werden, obwohl Kinder und Jugendliche mehr Schlaf benötigen und der Bedarf mit dem Alter sinkt.
Wer bei Einschlafstörungen permanent auf die Uhr schaut und nachrechnet, wie viele Stunden er noch bis zum Aufwachen schlafen kann, verschafft sich einen Stressfaktor. Deshalb rät die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) davon ab.
Schlaf lässt sich bis zu einem gewissen Grad nachholen, aber nicht vollständig auf Vorrat speichern; kurzfristige Defizite können durch längeren oder tieferen Schlaf kompensiert werden, chronischer Mangel erfordert jedoch eine konstante Routine, da “Sozial-Jetlag” durch exzessives Ausschlafen am Wochenende neue Probleme schafft. Besser ist es, Schlafdefizite zeitnah auszugleichen (z.B. durch Nickerchen), anstatt auf das Wochenende zu warten, um den Schlafrhythmus zu stabil halten.
Wie lange man schlafen darf, hängt vom Alter ab, wobei Erwachsene meist 7-9 Stunden benötigen, während Jugendliche 8-10 Stunden und Senioren 7-8 Stunden empfohlen werden. Das optimale Schlafbedürfnis ist jedoch individuell verschieden und es gibt keine feste Obergrenze, solange man sich tagsüber ausgeruht fühlt; zu viel oder zu wenig Schlaf kann sich negativ auswirken.
Text von Sarah mit Hilfe von KI.