Ibuprofen wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und leicht fiebersenkend.
Die Wirkung hält etwa vier bis sechs Stunden. Neben Tabletten, Kapseln oder einem Granulat gibt es auch Zäpfchen, Salben, Gele oder Infusionslösungen.
eine kurze Einnahmezeit von Ibuprofen kann die Herzleistung bei Herzkranken stark verschlechtern – und sogar das Sterberisiko erhöhen. Medizinische Leitlinien raten deshalb gänzlich von dem Einsatz dieser Schmerzmittel bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen ab.
Ibuprofen schädigt den Magen-Darm-Trakt (Geschwüre, Blutungen) sowie die Nieren und die Leber, besonders bei langfristiger Einnahme hoher Dosen, kann es auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme erhöhen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Allerdings sind die Nebenwirkungen von Ibuprofen nicht unerheblich: Magen- oder Darmprobleme wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall, Leber- und sogar Nierenschäden. Das Medikament wird über die Leber verstoffwechselt und über die Nieren dann wieder ausgeschieden.
Ältere Menschen entwickeln bei der Einnahme von NSAR mit höherer Wahrscheinlichkeit Ulzera oder Blutungen im Verdauungstrakt. Ärzte können Medikamente verschreiben, die den Verdauungstrakt vor derartigen Schädigungen schützen.
Ibuprofen, ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), kann den Blutdruck erhöhen, indem es die Produktion von gefäßerweiternden Prostaglandinen hemmt und die Natrium- und Wasserausscheidung reduziert, was zu Flüssigkeitsansammlungen und mehr Belastung für das Herz-Kreislauf-System führt; dies gilt insbesondere bei langfristiger Einnahme und kann die Wirkung blutdrucksenkender Medikamente abschwächen. Es ist ratsam, vor der Einnahme von Ibuprofen bei Bluthochdruck einen Arzt zu konsultieren.
Ibuprofen verträgt sich schlecht mit anderen NSAR (wie ASS/Aspirin), Kortisonpräparaten, bestimmten Antidepressiva (SSRIs), blutverdünnenden Mitteln, bestimmten Blutdrucksenkern, und kann das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen; auch Alkohol und Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche können problematisch sein, daher ist eine Apotheker- oder Arztberatung bei gleichzeitiger Einnahme wichtig.
Eine Ibuprofen-Überdosierung, die auch in der täglichen Einnahme über einen langen Zeitraum zu sehen ist, kann zu gravierenden Gesundheitsfolgen wie inneren Blutungen führen: Länge und Dauer der Einnahme sollten sich nach medizinischer Notwendigkeit und ärztlicher Rücksprache richten, um Abhängigkeiten und unerwünschte.
Höhere Dosen führen zu mehr Nebenwirkungen.
Text von Sarah mit Hilfe von KI