Noten gehören zwar zur Schule dazu, aber ganz ehrlich: Sie sind nicht immer fair.
Klar, manchmal passen sie schon. In Mathe zum Beispiel: Entweder das Ergebnis stimmt, oder eben nicht. Da ist die Bewertung noch relativ gerecht. In Fächern wie Deutsch oder bei Referaten sieht das jedoch anders aus. Der eine Lehrer findet deinen Vortrag vielleicht richtig gut, während der andere dir nur eine mittelmäßige Note gibt, obwohl du das Gleiche gemacht hast.
Auch die Sportnote ist oft unfair. Der Lehrer sagt zum Beispiel, dass man zehn Runden laufen muss, um eine Eins zu bekommen. Das ist nicht fair, weil nicht jeder die gleiche Ausdauer hat. Ein Schüler, der im Fußballverein ist, hat vielleicht mehr Ausdauer als jemand, der keinen Sport treibt. Im Sportunterricht wird jedoch oft erwartet, dass alle das Gleiche können.
Ein weiteres Problem ist, dass nicht alle die gleichen Voraussetzungen mitbringen. Manche bekommen Hilfe von ihren Eltern oder gehen zur Nachhilfe, während andere alles alleine schaffen müssen. Trotzdem werden am Ende alle gleich bewertet, was nicht gerecht ist.
Hinzu kommt die Tagesform. Stell dir vor, du hast viel gelernt, bist am Tag der Klassenarbeit aber krank, müde oder einfach nervös  und erhältst eine schlechte Note, obwohl du den Stoff eigentlich beherrschst. Oder zwei Schüler lernen für einen Test: Einer versteht den Stoff wirklich, der andere lernt alles nur auswendig. Am Ende schreibt vielleicht der Auswendiglerner die bessere Note, obwohl er den Stoff gar nicht richtig verstanden hat.
Noten können also zeigen, wie gut man in einem Fach ist. Aber sie sagen nicht alles über dich aus. Fähigkeiten wie Kreativität, Teamarbeit oder persönliche Weiterentwicklung bleiben oft unberücksichtigt. Als Orientierung sind Noten okay, aber komplett fair sind sie nicht.
von Emily mit Hilfe von Ki.